dem hospiz adé sagen. schwer. herta habe ich seit 10 monaten begleitet.schön, dass sie lebt. weniger schön, dass ich mich von ihrem mann, dem hund, der messi-wohnung und ihrer klugschwätzerei überfordert fühle.

schön, dass es supervisionen im hospiz gibt. weniger schön, dass dort probleme gewälzt werden, die zum psychotherapeuten gehören.  auch die leute sammeln sich in ehrenamtlichen funktionen, die sonst nicht viel zu tun haben, was ja ok ist.  aber wenn sie persönlich übelnehmen, dass ein sterbender  die tür nicht öffnet, weil er nicht _will_ und dies seine einzige möglichkeit ist, autonom zu sein, ja , dann sind sie fehl am platze.  und dann stunden darüber diskutieren. das geht bis zur vergeudeten busfahrkarte. “ich hab mir doch extra zeit genommen”. mann ihr kleingeister, die leute _sterben_ , die denken an sich und nicht an euch und eure fahrkarte oder zeit, sie    s t e r b e n . darum sind wir da.

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